Rezension: Tick, Tack – Wie lange kannst du lügen?

Hintergrund:

Lange habe ich keinen Thriller mehr gelesen, also musste ich mir mal wieder Einen bei der Verlasgruppe Random House Bertelsmann bestellen.

1998 übernahm Bertelsmann das angesehene amerikanische Verlagshaus Random House und führte es mit Bantam Doubleday Dell zusammen. Es entstand die neue internationale Verlagsgruppe Random House, Inc.

Auf der Suche nach einem geeigneten Thriller ist mir das Buch „Tick Tack – Wie lange kannst du lügen?“ mit der pinken Schrift auf dem Cover direkt ins Auge gesprungen. Nachdem ich mich mit dem Klappentext näher auseinandergesetzt habe, konnte mich die Geschichte überzeugen und ich habe mich dafür entschieden die Story zu lesen.

Inhalt:

Miranda_MTICK_TACK_v7_180772.jpg15 Tage. 2 Freundinnen. 1 Mord.

Zehn Jahre ist es her, dass Nic ihre Heimatstadt von einem Tag auf den anderen verließ. Doch die Erinnerungen an die Nacht, in der ihre beste Freundin Corinne spurlos verschwand, haben sie nie losgelassen. Hatte jemand aus ihrem Freundeskreis etwas damit zu tun? Eines Tages erhält sie eine geheimnisvolle Nachricht: „Dieses Mädchen. Ich habe es gesehen.“ Nic weiß, dass nur eine damit gemeint sein kann – Corinne. Sie fährt zurück in das von dunklen Wäldern umgebene Städtchen, um herauszufinden, was damals wirklich geschah. Doch schon am selben Abend verschwindet erneut ein Mädchen – das Mädchen, das ihnen allen damals ein Alibi geliefert hatte …

Zwei Wochen später wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Wer ist sie? Was ist in der Zwischenzeit passiert? Auf unheimlich geschickte Weise erzählt Megan Miranda diese Geschichte rückwärts. Von Tag 15 zu Tag 14 zu Tag 13 bis schließlich zurück bis zu Tag 1 offenbart sich uns nach und nach, was seit Nics Rückkehr passiert ist – und was zehn Jahre zuvor mit Corinne geschah.

Fazit:

Der Mensch wunderte sich aber auch über sich selbst, das Vergessen nivht lernen zu können und immefort am Vergangen zu hängen: Mag er noch so weit, noch so schnell laufen, die Kette läuft mit. – Friedrich Nietzsche

Das Buch beginnt mit einem sehr tiefgründigen Zitat, das einen viel zum Nachdenken anregt und damit Lust auf die Geschichte macht. Doch diese Lust wird direkt nach den ersten Seiten wieder gedämpft. Aufgrund der Rückwärtserzählweise erscheinen die Ereignisse teilweise Sprunghaft zu sein und es ist mir schwer gefallen am Ball zu bleiben.

Auch wenn die Idee, den Thriller rückwärts zu erzählen, schon sehr einzigartig ist, konnte sie mich nicht wirklich überzeugen. Es ist anstrengend gewesen die Handlung zu verfolgen. Erst gegen Ende der Geschichte wurde es etwas einfacher. Das Buch ist daher mehr für fortgeschrittene Leser geeignet.

Doch trotzdem hat mir das Miträtseln sehr gefallen. Für mich ist fast jeder Charakter für die Tat in Frage gekommen. Umso überraschender ist die Auflösung gewesen. Die Spannung der Geschichte wurde dabei gut ausgearbeitet und konnte mich deswegen beim Lesen behalten.

Am Ende des Buches bleibt einem der Titel „Tick Tack“ definitiv stark in Erinnerung, da er auch immer wieder als Motiv im Buch auftaucht. Für mich ist das Buch eher eine durschnittliche Geschichte, die man lesen kann, aber nicht unbedingt muss.

Kommentar:

Megan Miranda hat am Massachusetts Institute of Technology Biologie studiert und ist heute hauptberuflich als Autorin tätig. Sie hat bereits mehrere Jugendromane veröffentlicht und lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in North Carolina. »TICK TACK« ist ihr erster Thriller und wurde in den USA sofort ein riesiger Erfolg.

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2 Kommentare zu „Rezension: Tick, Tack – Wie lange kannst du lügen?

  1. Danke für diesen Satz „Für mich ist das Buch eher eine durschnittliche Geschichte, die man lesen kann, aber nicht unbedingt muss“

    Ich habe überlegt das Buch zu kaufen, aber ich hab schon eine „durchschnittliche“ Rezension gelesen, so dass ich wohl Abstand nehmen werde.

    LG Babsi

    Gefällt 1 Person

    1. Hey Babsi 🙂

      Ich freue mich, dass ich dir weiterhelfen konnte.

      LG Elias

      Gefällt 1 Person

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