Rezension: Die Kinder

Hintergrund:

Es hat mich mal wieder auf die Homepage der Verlagsrgruppe Random House Bertelsmann getrieben. Auf der Suche nach einem Thriller, habe ich die verschiedenen Angebote durchstöbert.

Aktuell umfasst die Verlagsgruppe Random House 45 Buchverlage, die Belletristik, Kinder- und Jugendbücher, Sachbücher, Theologie, Ratgeber, Hörbücher und E-Books verlegen.

Aufgrund dieser Vielfalt ist es mir sehr schwer gefallen mich zu entscheiden. Trotzdem habe ich zu guter Letzt „Die Kinder“ ausgewählt, weil ich das weitaus Erschreckendere als jeden Wahn entdecken wollte!

Inhalt:

Dorn_W_Die_Kinder_180633.jpgAuf einer abgelegenen Bergstraße wird die völlig verstörte Laura Schrader aus den Trümmern eines Wagens geborgen. Im Kofferraum entdecken die Retter eine grausam entstellte Leiche. Als die Polizei den Psychologen Robert Winter hinzuzieht, wird dieser mit dem rätselhaftesten Fall seiner Karriere konfrontiert: Die Geschichte, die Laura Schrader ihm erzählt, klingt unglaublich. Doch irgendwo innerhalb dieses Wahnkonstrukts muss die Wahrheit verborgen sein. Je weiter Robert vordringt, desto mehr muss er erkennen, dass die Gefahr, vor der Laura Schrader warnt, weitaus erschreckender ist als jeder Wahn.

Fazit:

Die Geschichte dieses Romans ist frei erfunden, ebenso wie die Schauplätze und die Personen, denen wir im Folgenden begegnen werden.

Na, das habe ich bisher bei noch keinem Thriller gefunden. Beim Lesen der Vorbemerkung ist bei mir schon das Gribbeln angefangen. In der Hoffnung etwas zu entdecken, das schrecklicher nicht sein könnte.

Das erste Kapitel beginnt dann auch noch so rasant, dass man sich dem Bann des Buches nicht entziehen kann. Aber war das schon alles ?

Die Hauptgeschichte, die immer wieder mit Zwischenfrequenzen von Kinderschicksalen durchbrochen wird, wird aus der Sicht der Laura Schrader erzählt. In manchen Augen abwechslungsreich und auflockernd, aber dennoch etwas ablenkend. Am Anfang hat es mir noch sehr viel Spaß gemacht, die Geschichte zu verfolgen, doch mit der Zeit ist es mir immer schwieriger gefallen mich zu konzentrieren.

Aber auch die Ausarbeitung der Charaktere hat mir nicht sonderlich gefallen. Ab der Mitte des Buches ist mir mein Enthusiasmus entflogen. Die Figuren bleiben oberflächlich und etwas langweilig und die Geschichte entwickelt sich auch nicht so rasant weiter, wie ich es gehofft hatte.

Zwischen Klappentext, Cover und Inhalt liegen Welten. Aber das liegt vielleicht auch daran, dass mich der Festa-Verlag bereits etwas abgehärtet hat, was die Brutalität und Graumsamkeit angeht. Trotzdem lässt sich das Buch flüssig lesen und für ein paar kleine unerwartete Wendungen ist es auch zu haben. Zum Schluss des Buches nimmt die Story wieder etwas fahrt auf.

Kann man lesen, muss man aber nicht!

Kommentar:

Wulf Dorn, Jahrgang 1969, liebt gute Geschichten, Katzen und das Reisen. Er war zwanzig Jahre in einer psychiatrischen Klinik tätig, ehe er sich ganz dem Schreiben widmete. Mit seinem 2009 erschienenen Debütroman „Trigger“ gelang ihm sofort ein internationaler Bestseller, dem weitere folgten. Seine Bücher werden in zahlreiche Sprachen übersetzt und begeistern Leserinnen und Leser weltweit.
2014 wurde er mit dem französischen „Prix Polar“ als bester internationaler Autor ausgezeichnet. 2015 erhielt er den „Ulla Hahn-Preis der jungen Leser“ für „Phobia“.

 

 

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