Rezension: Verkommen

Hintergrund:

Es ist wieder soweit. Es ist Festa-Zeit! Auf der Suche nach einem schaurigen Thriller, hat es mich mal wieder auf die Homepage des Festa-Verlages getrieben. Bei der Auswahl des Buches habe ich mich dieses mal aber etwas schwer getan. Welches Buch eignet sich am Besten für mich und worauf habe ich Lust?

Doch dann bin ich zufällig das Buch „Verkommen“ gestoßen und habe mich direkt in die Beschreibung verliebt.

Dieser Roman ist ein Albtraum in einem Albtraum in einem Albtraum … Bryan Smith schreibt mit einer explosiven Kraft.

Ich persönlich hatte selber schon mal das absurde Ereignis einen Traum in einem Traum zu haben, aus dem Grund war ich sehr gespannt auf die Geschichte und habe mich sofort für dieses Buch entschieden.

Inhalt:

516kcqkx45L._SX314_BO1,204,203,200_Jessica möchte einen günstigen Gebrauchtwagen kaufen. Als sie mit dem Besitzer alleine in dessen Wohnung ist, fällt er über sie her und vergewaltigt sie.

Jessica will nur eines: Rache. Deshalb entführt sie den Mistkerl in die einsame Wildnis. Sie will ihn erschießen, er soll sterben …

Aber die beiden befinden sich an einem bösen Ort. Die inzüchtigen Einwohner des Städtchens Hopkins Bend hüten seit Generationen ein grauenvolles Geheimnis und Jessica kommt ihnen für ihre perversen Spiele gerade recht …

 

Fazit:

Sie waren schon seit Stunden gefahren, als sie endlich eine Stelle fand, die die richtige zu sein schien. Stunden in der Hitze des Hochsommers, in einem Auto ohne Klimaanlage. Der Wagen war ein Relikt.

Der Anfang des Buches ist sehr unscheinbar mit sehr gelungenen Beschreibungen, doch diese Unscheinbarkeit löst sich nach und nach auf und man bekommt die gewohnte Dosis Extremheit aus dem Festa-Verlag.

Auch wenn Jessica zu beginn vergewaltigt wird und sich später an dem Täter rächen möchte, bleibt diese Beschreibung doch recht oberflächlich und ist schnell wieder vorbei. Aber auch die Rache, Jessica möchte ihn an einem verlassenen Ort erschießen, gestaltet sich als kleiner Kraftakt. Drückt sie jetzt endlich ab oder nicht? Man sitzt auf heiße Kohlen und dann tauchen plötzlich fremde Gestalten auf und die Spannung löst sich ins gewisse Nichts auf.

Ich muss ehrlich sagen, ich bin bei diesem Buch etwas zwiegespalten. Auf der einen Seite bekommt man zwar ein Buch, dass man gut lesen kann und das auch durchaus unterhaltsam ist, gepaart mit Horror und Extremen. Aber auf der anderen Seite fehlt mir hier das gewisse Etwas. Etwas das das Buch außergewöhnlich macht.

Das Einzige, das mich etwas vom Hocker gehauen hat, war das überraschende Ende, aber das war es dann auch schon. Vielleicht hatte ich auch einfach nur zu große Ansprüche an diese Geschichte. Den Albtraum in einem Albtraum in einem Albtraum habe ich leider nicht entdecken können.

Kommentar:

Bryan Smith lebt in Murfreesboro, Tennesee/USA. Er schreibt mit einer explosiven Kraft. In Rekordzeit hat er sich an die Seite von Richard Laymon, Edward Lee und Jack Ketchum gekämpft, in die Riege der Kultautoren brutaler Thriller.

 

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