Rezension: Portugiesische Rache

Hintergrund:

Auf der Suche nach einem weiteren Krimi, habe ich mich etwas beim Heyne-Verlag umgeguckt. Aber ich wusste nicht zu 100% wonach ich suchen sollte. Es gibt einfach so viele verschiedene gute Krimis. Sollte ich vielleicht eher einen regionalen- oder eher einen etwas extremeren Krimi nehmen?

Ich habe mich für „Portugiesische Rache“ entschieden, weil mich das Cover mit den Häuserfassaden und der Titel angesprochen haben. Es klingt etwas hinterhältig und zugleich auch etwas träumerisch.

Inhalt:

Sellano_LPortugiesische_Rache_2_v4_173168.jpgNach gefährlichen Abenteuern in Lissabon hat der Expolizist Henrik Falkner sich in die Stadt am Tejo verliebt. Henrik übernimmt das Antiquariat seines Onkels Martin – und damit auch dessen Vermächtnis. Denn Martin hat nicht nur Kuriositäten aller Art, sondern auch Artefakte gesammelt, die in Zusammenhang mit ungelösten Verbrechen stehen. Als ein Mann in der Bar Esquina erstochen wird, ahnt Henrik, dass er in den nächsten Fall geraten ist. Zusammen mit der temperamentvollen Polizistin Helena begibt er sich auf die Spuren des Mörders. Doch dann wird Helenas Tochter entführt … Es beginnt eine Jagd durch die Gassen von Lissabon.

 

Fazit:

Henrik Falkner drückte die Hände auf den Bauch des Mannes, der drei Stunden zuvor ein Buch gekauft hatte. Blut quoll zwischen seinen Fingern hervor.

Für mich ist das ein gelungener Einstieg in das Buch. Man fragt sich direkt, was ist bloß passiert ? Und was ist das für ein Typ? Es macht definitiv Lust darauf mehr zu lesen.

Leider war ich selber noch nicht in Lissabon, doch die Beschreibung des Autors gibt einen sehr schönen Einblick in den Ort. Auch der Schreibstil gefällt mir sehr, er ist spannend gehalten und man kann sich sehr gut in das Buch hinein versetzen.

Insgesamt bekommt man hier eine spannende und zu gleich auch faszinierende Geschichte geboten, bei der man von Anfang an bis zum Schluss mitfiebert. In meinen Augen ist es besonders für Personen geeignet, die sich gerne an andere Orte träumen oder gerade in Urlaub fahren wollen.

Aber auch die Ausarbeitung der Charaktere ist gut gelungen. Man bekommt die unterschiedlichsten Figuren vorgeführt, die wirklich mit einem Blick für’s Detail versehen sind.

Man erwartet einen Krimi und man bekommt ihn auch. Ebenso ist die Kapitellänge auch sehr angenehm, sodass man das Buch auch kurz zur Seite legen kann.

Kommentar:

Luis Sellano ist das Pseudonym eines deutschen Autors. Auch wenn Stockfisch bislang nicht als seine Leibspeise gilt, liebt Luis Sellano Pastéis de Nata und den Vinho Verde umso mehr. Schon sein erster Besuch in Lissabon entfachte seine große Liebe für die Stadt am Tejo. Luis Sellano lebt mit seiner Familie in Süddeutschland. Regelmäßig zieht es ihn auf die geliebte Iberische Halbinsel, um Land und Leute zu genießen und sich kulinarisch verwöhnen zu lassen.

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