Rezension: Die Sünder

Hintergrund:

Niemand veröffentlicht härtere Thriller als Festa.

Das ist einer von vielen Gründen, wieso ich gerne bei dem Festa-Verlag unterwegs bin. Sie unterscheiden sich einfach deutlich von anderen Verlagen. Auch wenn es vielen etwas zu weit geht und zu extrem ist, bin ich der Meinung, dass jeder dort ein Buch findet, welches er mag.

Ich habe mich für „Die Sünder“ entschieden, weil mich das Cover irgendwie total angezogen hat. Ein poröses, zu gleich aber auch irgendwie richtig hübsches, Gesicht, aus dem Blut läuft. In meinen Augen ziemlich passend zum Titel!

Inhalt:

9783865521484_1437705222000_xxlPsychopathen, rachsüchtige Ex-Geliebte, ahnungslose Zombies und hysterische Geistermädchen – 21 Geschichten, jede eine blutige Wunde

 

 

 

 

 

Fazit:

Es sah aus, als wäre seit Monaten niemand da gewesen, um das Schild auf Vordermann zu bringen, das neben dem Highway aufgestellt war.

So langweilig er Einstieg auch sein mag, trotzdem kommt schon hier eine gewisse Portion Angst in mir auf. Diese Leere und Einsamkeit auf dem Highway, wer kennt das nicht? Schon etwas gruselig – gerade in vielen amerikanischen Filmen! Also wollte ich unbedingt weiter lesen.

Die 21 Kurzgeschichten lassen sich sehr flüssig lesen und sorgen für reichlich Abwechslung. Durch diese breite Palette an Storys ist man permanent neugierig und freut sich auf die nächsten Seiten. Man kann das Buch auch ruhig mal zu Seite legen und zu späterer Zeit weiter lesen, aber das ist mir persönlich sehr schwer gefallen!

Sehr schön ist ebenfalls, das der Autor nach jeder Kurzgeschichte etwas zu seinen Gedanken schreibt. So bekommt man auch einen sehr guten Eindruck über die Denkweise des Autoren.

Das Buch „Die Sünder“ hat mich an sehr vielen emotionalen Punkten getroffen. Manche Geschichten sind teilweise nachvollziehbar und sehr unterhaltsam, aber auch teilweise sehr blutrünstig und abgefahren. Ich mag diese Mischung sehr!

Ohne Bedenken kann ich dieses Buch weiter empfehlen. Cover, Titel und Inhalt harmonieren wunderbar miteinander und man bekommt keine falsche Versprechungen in den Mund gelegt!

Kommentar:

Brett McBean (Das Motel, Die Mutter, Die Bestien) ist einer der originellsten jungen Thrillerautoren.

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