Rezension: Die letzte Patientin

Hintergrund:

Für dieses Monat habe ich mir fest vorgenommen, auch aus anderen Verlagen Bücher zu lesen. Aus dem Grund habe ich im Internet explizit nach Thrillerverlgen gesucht und bin auch fündig geworden. Auf der Internetseite des Mainbook-Verlages bin ich sehr schnell fündig geworden. Dieser Verlag ist ein kleiner, junger unabhängiger Buchverlag. Um so mehr freue ich mich darüber ihre Bücher zu lesen.

Ich habe mich für „Die letzte Patientin“ entschieden, weil mich dieses Cover mehr als fasziniert hat. Dieses schwarze Gitter mit dem roten Hintergrund, aus dem sich ein schreiender Mund hervor tut, verspricht magische Momente.

Inhalt:

cache_58977232In der Parxis des Psychotherapeuten Thomas Goldschmied erscheint eine neue Patientin. Sie ist jung, schön und hochintelligent. Was als Therapie beginnt, entwickelt sich schnell zu einem gefährlichen Spiel um Macht, Scham und sexuelle Anziehung. Was ist noch Realität, was ist Phantasie? Wer ist Opfer und wer Täter?

Kerstin Finkelsteins Debütroman ist ein subtiler, fein gesponnener Zweikampf mit Thrillerelementen. Ein Vabanquespiel am Rande des Abgrundes.

 

 

 

Fazit:

Keine Betriebsstörung, kein Gleisunfall, keine Person auf den Schienen. Zum Glück. Ich kann es nicht ausstehen, zu spät zu kommen.

Mit dieser Ironie hat es die Autorin direkt geschafft mich an das Buch zu fesseln. Ein Buch über Psychologie, das direkt mit dem typischen Problem vieler Patienten beginnt, echt gut gelöst. Man fühlt sich direkt von seinem Privatleben befreit und denkt sich sofort in das Buch hinein.

Ebenso finde ich es sehr gelungen, dass beide Perspektiven, sowohl die der Patientin in Ich-Erzählung und die des Psychotherapeuten in Er-Erzählung, geschildert werden. So bekommt man einen umfassenden auf beide Charaktere!

Ich habe selten ein Buch gelesen, dass mich so derartig mit absurden Geschichten an das stink normale Leben erinnert. Gerne würde ich diesem Buch mehr als 5 Sterne geben, denn es ist absolut gelungen. Mehr kann und will ich zu dieser Story gar nicht sagen!

Kommentar:

Kerstin Finkelstein wurde 1974 in Hamburg geboren und wuchs auf einem kleinen Bauernhof mitten in Schleswig-Holstein auf, wo Bücher zumindest Reisen im Kopf ermöglichten. Nach dem Abitur begab sie sich dann schnellstens auch körperlich auf den Weg, machte unter anderem eine Weltreise und studierte in Wien und Buenos Aires. Seit einigen Jahren lebt sie als Journalistin und Autorin in Berlin.

 

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