Wissen: Kennzeichen einer Ballade

Laut Goehtes Definition ist die Ballade das „Ur-Ei“ der Poesie: Sie enthält lyrische, dramatische und epische Elemente!

Der Begriff „Ballade“:

Das Wort „Ballade“ stammt aus dem Südfrankreich und bezeichnete ursprünglich ein Lied, das beim Tanzen gesungen wurde. Der Begriff wurde später auch im deutschen Sprachraum heimisch, stand nun aber für ein meist dämonisch-spukhaftes, häufig tragisches Geschehen aus Geschichte, Mythologie oder Sage.

Balladentypen:

  • Naturmagische Ballade (Goethe: Erlkönig)
  • Ideenballade (Schiller: Der Handschuh)
  • Soziale Ballade (Heinrich Heine: Die schlesischen Weiber)
  • Technikballade (Theodor Fontane: Archibald Douglas)
  • Gesellschaftspolitische Ballade (Bertold Brecht: Von des Cortez Leuten)

Kennzeichen einer Ballade:

  1. Der Begriff Ballade kommt aus dem Französischen und steht ursprünglich für ein Tanzlied
  2. Die deutsche Ballade vereint nach der Definition Goethes die Kennzeichen aller drei großen literarischen Gattungen in sich
  3. Man unterscheidet die Volksballade, deren Verfasser man nicht kennt, und die Kunstballade, die einem bestimmten Autor zuzurechnen ist, der den Ton  der Volksballade nachahmt

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