Rezension: Geständnisse

Hintergrund:

Ich danke der Verlagsgruppe Random House Bertelsmann für dieses Highlight in meinem Lesemonat Juli! Auf dieses Buch bin ich eher zufällig gestoßen. Das Buch „Geständnisse“ konnte mich nur mit einem absoluten tollen Cover überzeugen. Dieser tief rote Apfel auf diesem himmlischen Hintergrund haben mich einfach direkt zum Lesen eingeladen. Das Bild erinnert mich etwas an das Märchen „Schneewittchen“, welches mir meine Eltern früher immer vorgelesen haben. Es weckt nicht nur Erinnerungen in mir, es wirkt auch etwas verrucht und verboten.

Inhalt:

Download (2)Die kleine Tochter der alleinerziehenden Lehrerin Moriguchi ist im Schulschwimmbad ertrunken; ein tragischer Unfall, wie es scheint. Wenige Wochen später kündigt Moriguchi ihre Stelle an der Schule, doch zuvor will sie ihrer Klasse noch eine letzte Lektion mit auf den Weg geben. Denn sie weiß, dass ihre Schüler Schuld am Tod ihrer Tochter haben. Mit einer erschütternden Offenbarung setzt sie unter ihnen ein tödliches Drama um Schuld und Rache, um Gewalt und Wahnsinn in Gang, an dessen Ende keiner – weder Kind noch Erwachsener – ungeschoren davonkommt.

 

Fazit:

Es ist immer viel die Rede von dem Vertrauensverhältnis, das sich zwischen Lehrer und Schüler entwickelt. Als meine Schüler ihre ersten Handys bekamen, erhielt ich so manche Nachrichten, in denen es hieß „Ich will sterben“ oder „Das Leben hat keinen Sinn“….

Mit diesem Thema ist es der Autorin gelungen am Nerv der Zeit zu bleiben. Viele Menschen leider an Depressionen und haben den dringenden Wunsch zu sterben. In meinen Augen wird das Thema viel zu selten in der Öffentlichkeit besprochen, daher bin ich froh dieses Buch gefunden zu haben!

Viele Übersetzungen aus dem Ausland sind meisten nicht gelungen, doch hier nicht. Es ist ein sehr spannender Thriller, in dem man sich sehr gut rein denken kann. Gerade durch den Wechsel der Erzählperspektiven erhält man einen gelungenen Einblick in das Rache-Epos!

Die Figuren dieser Geschichte sind ebenfalls gut getroffen. Mir fiel es sehr leicht sie zu verstehen und ihren Gedanken zu folgen. Auch wenn einzelne Handlungen sehr konstruiert scheinen, stört es mich nicht weiter beim Lesen. Besser ein gut durchdachtes Buch als zuviel verwirrendes!

Ich kann dieses Buch nur weiter empfehlen. Man bekommt nicht nur ein gelungenen Thriller, sondern auch einen umfassenden Eindruck über die japanische Kultur!

Kommentar:

Kanae Minato, geboren 1973 in Japan, begann ihre Karriere als Schriftstellerin mit dem Bestseller „Geständnisse“, der erfolgreich verfilmt wurde. Ihre Romane und Kurzgeschichten wurden vielfach ausgezeichnet.

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3 Kommentare

  1. Der Titel hätte mich jetzt nicht wirklich angesprochen, aber deine Rezension schon. Das Buch wandert definitiv auf meine Wunschliste. Ein spannendes Thema und ich möchte unbedingt wissen wie die Lehrerin mit dem Tod der Tochter umgeht.

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