Rezension: Frühlingsglück und Mandelküsse

Hintergrund:

Nach all den Krimis und Thriller die ich in letzter Zeit gelesen habe, hatte ich mal wieder Lust auf etwas Kitschiges. Irgendetwas leichtes, witziges. Etwas zum Abschalten, das man auch mal locker unterwegs lesen kann. Daraufhin habe ich mich bei der Verlagsgruppe Random House Bertelsmann etwas umgeguckt, ob sie neben Thriller auch in dem Genre etwas anzubieten haben. Nach kurzer Zeit bin ich dort sogar fündig geworden.

Ich habe mich für das Buch „Frühlingsglück und Mandelküsse“ entschieden, weil der Titel nicht nur eine kitschige Frühlingsgeschichte verspricht, sondern auch ein sehr leckeres Cover hat.

Inhalt:

510bdtx9xJL._SX313_BO1,204,203,200_.jpgDie junge Wienerin Charlotte Paul, genannt Charlie, hat einen Traumjob als Patissière im Hotel Elisabethhof und mit ihrem Freund Eddie einen Traumgatten in spe. Die Zukunft scheint süß wie Zuckerguss. Doch dann erhält Charlie einen neuen Chef, und gleich beim ersten Zusammentreffen gerät sie mit Daniel Eppensteiner aneinander. Auch privat kriselt es, nachdem sich der fesche Eddie immer mehr als Albtraummann entpuppt. Als Charlie dann noch gegen den Willen ihres Chefs eine Petit-Fours-Messe in ihrem Hotel ausrichten will, ist das Chaos perfekt. Das Leben hält aber nicht nur böse Überraschungen für Charlie bereit. Manchmal kommt auch das Glück ganz unverhofft …

 

 

Fazit:

Der Titel hält was er verspricht. Besonders den Einstieg in das Buch finde ich interessant gestaltet. Man bekommt direkt ein Rezept für eine „Biskuitroulade“ vorgelegt. Meiner Meinung nach ist das clever, weil man so hunger bekommt und gespannt auf die nächsten Kapitel ist.

Wer Spaß an einer Geschichte hat, die aus dem Leben gegriffen und gleichzeitig auch noch flott, sowie zeitgemäß ist, der ist hier definitiv richtig aufgehoben. Charlie ist eine tollpatschige Protagonistin mit der man sehr gut mitfühlen kann. Anbei ist die Story immer wieder mit tollen Backrezepten aufgefrischt, die man ohne Probleme nach kochen kann.

Es ist genau das was ich gesucht habe, viele Klischees werden bedient, die einem immer wieder zum Schmunzeln bringen. Wer meint, das Buch sei nicht für Männer geeignet, liegt hier falsch. Es ist ein lockerer Roman zum Entspannen.

Aber auch hier habe ich einen kleinen Kritikpunkt, doch der ist nicht so entscheidend. Meiner Meinung nach endet das Buch zu abrupt. Das Ende hätte gerne noch etwas länger und ausführlicher sein können.

Trotzdem lege ich dieses Buch jeden ans Herz, der nach etwas Aufmunterung sucht!

Kommentar:

Emilia Schilling ist Ende zwanzig und lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in einem kleinen Ort in Niederösterreich. Bereits mit ihrem ersten Roman »Frühlingsglück und Mandelküsse« ist ihr ein Erfolg geglückt. Weitere Titel der Autorin sind bei Goldmann in Vorbereitung.

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