Rezension: Tinte in Wasser

Hintergrund:

Heute freue ich mich darüber, eine Rezension zu dem Buch der selbstständigen Jungautorin Bella Bender verfassen zu dürfen. Sie hatte mich E-Mail gefragt, ob ich daran Interesse hätte. Da es die aller Erste Rezension ist, die ich von einer selbstständigen Autorin bekommen habe, freue ich mich umso mehr darüber, dass sie mich als Leser ausgewählt hat.

Auch in Zukunft werde ich solche Anfragen von Autoren gerne entgegen nehmen!

Inhalt:

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Sie Lügen, sinnen auf Rache, sind nostalgisch oder ängstlich: Was sie verbindet, ist das Gefühl, sich selbst zu verlieren. „Tinte in Wasser“ porträtiert in fünf Erzählungen Hoffnungen, Wahnsinn, sowie das menschliche Scheitern und hält die suche seiner Protagonisten nach der eigenen Identität zwischen vielen Zerrbilder und Täuschungen fest.

 

 

 

Fazit:

Leider ist der Autorin Bella Bender ihr Debüt mit diesem Buch nicht gelungen.

Der passende Titel „Tinte in Wasser“ zum malerischen Cover, sowie der erwartungsvolle Klappentext versprechen spannende Geschichten. Dementsprechend waren meine Erwartungen an das Buch recht hoch.

Doch leider harmonieren diese Punkte nicht mit dem Inhalt, bzw. spiegeln den Inhalt des Buches nicht wieder. Insgesamt wirkt das Gesamtkonzept eher gelangweilt, unliebevoll und chaotisch.  Die Formatierung erweckt den Eindruck, dass die Autorin das Buch möglichst schnell und ohne Rücksicht auf Verluste fertig bekommen wollte.

Ebenso ist die Erzählperspektive schlecht gewählt und führt zum mühsamen Lesen. Weiterhin erschweren die Aneinanderreihung von Haupt-und Nebensätzen, bzw. die Verschachtelung der Sätze, genau so zum holprigen Lesen. Hier einige Beispiele:

Sofort befürchtete ER, SIE zu fest umarmt zu haben.

ER nickte, auch wenn ER solche Aussagen nicht mochte, weil SIE so klagen,…

ER erinnerte sich, wie ER damals versuchte hatte, IHR Handeln vorherzusehen, indem ER IHRE Gesten und IHRE Worte…

Leider ist Bella Bender auch die Differenzierung zwischen Erzähler und Figuren nicht gelungen. Man hat beim Lesen den Eindruck als wären der Erzähler und die Figuren ein und die selbe Person. Oftmals fragt man sich auch, wer plötzlich die auftauchenden Charaktere sind.

Bei der Protagonistin ist direkt auf der ersten Seite das Problem, dass man nicht weiß, ob sie jetzt I(i)ola oder das nur ein Schreibfehler ist und sie in Wirklichkeit Lola heißt.

Ich hoffe sehr, dass sich Bella Bender von dieser Kritik nicht entmutigen lässt! Sie ist eine wahnsinnige nette, junge Frau, die es verdient hat unterstützt zu werden. Aus dem Grund würde ich euch dieses Buch trotzdem ans Herz legen!

 

 

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2 Kommentare

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