Rezension: Des Mörders Barthaar

Hintergrund:

Ich hatte mir vorgenommen wieder einen Krimi zu lesen. Aber ich wollte nicht so ein 0815 Krimi. Das Buch sollte etwas Besonderes haben. Einen besonderen Titel und eine interessante Geschichte. Beim Eulenspiegelverlag gibt es eine sehr gute Auswahl an authentischen Kriminalfällen. Dort bin ich dann schließlich auch fündig geworden.

Des Mörders Barthaar“ hat in meinen Augen nicht nur einen interessanten Titel, ein gutes Cover, das Fragen aufwirft, sondern auch eine Kriminalgeschichte, die auf wahren Ereignissen beruht. Also für mich genau das richtige Buch!

Inhalt:

9783360021267
Der Mann ist Jahrgang 1958 und kommt aus Roßlau im Bezirk Halle. 1976 hat er eine junge Frau nach der Disko ermordet, wofür er zu lebenslanger Haft verurteilt wurde. Im August 1994 tötet er seine Lebensgefährtin in Wolfen, zwei Wochen später eine 17 jährige und deren anderthalb Jahre alte Cousine bei Torgau. Das alles weiß der Kriminalist Helmut Zerche nicht, als im September 1994 die Soko „Wald“ die Ermittlungen in diesem Doppelmord aufnimmt. Dabei werden über 15.000 Speichelproben genommen. Es ist der größte DNA-Massentest in der deutschen Kriminalgeschichte. Die Spur führt schließlich zu jenem Mann, der wegen eines anderen Mordfalls einsitzt.

 

Fazit:

„Der Autor spendet das aus dem Verkauf des Buches erlöste Honorar den hinterbliebenen Familien der beiden Mordopfer, da diesen keinerlei staatliche Zuwendung zuteil wurde.“

In meinen Augen ist es eine sehr gute Geste von dem Autor Klaus Keck. Er verzichtet auf sein Honorar und widmet sich der Unterstützung der Gemeinschaft. Alle diese Aktion hat es verdient unterstützt zu werden.

Aufgrund dessen, das dieses Buch auf einer wahren Geschichte beruht, möchte ich mir kein Urteil darüber erlauben. Die Sachverhalte sind sehr komplex und ausführlich aufgelistet. Es ist so, als würde man selber einen Kriminalfall untersuchen.

Kommentar:

Klaus Keck, Jahrgang 1960, stammt aus Sachsen. Nach dem Abitur und drei Jahren bei der NVA ging er zur Volkspolizei, absolvierte die Offiziersschule in Aschersleben und arbeitet seither als Kriminalist. Der heutige Kriminalhauptkommissar leitete mehrere Dezernate und Sonderkommissionen. An der Aufklärung dieses Kriminalfalles war er unmittelbar beteiligt.

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