Rezension: No Exit!

Hintergrund:

Dieses mal bin ich nicht nur einfach so in die Buchhandlung gelaufen. Ich wollte gezielt und Themen bezogen lesen! Ich persönlich beschäftige mich sehr gerne mit komplizierten Themen, wie Drogenmissbrauch, Ängste, Depressionen und anderen Süchten. Es kann immer passieren, dass jemand aus dem eigenen Umfeld an so etwas erkrankt und da finde ich es hilfreich, wenn man dieser Person beistehen kann. Es hat etwas länger gedauert bis ich endlich dieses Buch in der Hand alten durfte. Es gibt unzählige Bücher über Depressionen und Drogenmissbrauch. Allerdings weisen sie alle ein Problem auf… Sie wollen nur unterhalten und legen daher keinen Wert auf die Hintergründe! Doch als ich No Exit in der Hand hielt, wusste ich sofort, das Buch muss ich lesen. Es hat meiner Meinung nach nicht nur ein ansprechendes Cover, sondern auch eine gute Geschichte. Meine Erwartungen waren dementsprechend groß!

Inhalt:

Marshall_D_No_Exit_154275.jpgDer fünfzehnjährige Jim flüchtet sich vor dem gewalttätigen Vater in die warmen Arme des Alkohols. In der Freundschaft zu Phillys und Jeremy und seiner Liebe zu Leslie findet er die grundehrlichen Werte und die Wärme, die er in seiner Familie nicht kriegen kann. Da geschieht eine Katastrophe und die Achterbahn seiner Gefühle fährt mit Vollgas in den Abgrund …

 

 

 

Fazit:

Wurde dieses Buch meinen Ansprüchen überhaupt gerecht? Ja, absolut! Ich habe noch nie so ein spannendes und fesselndes Buch gelesen. Die Figur ist so gut ausgearbeitet, dass auch wenn man das Buch zur Seite legt, man ständig über die Geschehnisse nachdenken muss!

Ich habe noch nie so beim Lesen mit der Figur gefühlt. Die Reise durch das Buch ist wie eine einzige Achterbahnfahrt mit allen ihren Höhen und Tiefen. Man verspürt Hass dem Vater gegenüber, Liebe mit Leslie und Mitleid gegenüber Mandy. Aber auch all den anderen Figuren wünscht man nur das Beste und das sie endlich aus dieser Hölle entkommen.

No Exit behandelt nicht nur einfach die Alkoholsucht, sondern geht tiefgründig und detailliert in die Momente die durch Alkohol zerstört werden. Ein schönes Buch zum Nachdenken.

Jedoch ist die Story schnell erzählt und lässt sich zur Mitte des Buches schon erahnen. Wer gerne grübelt und auf verzwickte Geschichten steht, der sollte sich dieses Buch nicht anschaffen.

No Exit ist emotional, traurig und ergreifend. Aber zwischendurch ist auch ein kleiner Schmunzler mit dabei. Absolut Toll!

Kommentar:

Daniel Grey Marshall ist Mitte Zwanzig, wuchs in Wisconsin auf und lebt heute in New York. Nach einer Alkohol- und Drogenkarriere in früher Jugend begann er mit fünfzehn Jahren, „No exit“ zu schreiben. Das Debüt wurde in den USA von Kritikern hoch gelobt, von vielen Lesern als das authentischste und beste Buch, das sie je gelesen haben, bezeichnet.

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