Rezension: Löcher

Hintergrund:

Bevor ich anfange euch etwas über das Buch zu erzählen, möchte ich euch noch eine Kleinigkeit aus meinem privatem Leben erzählen. Ich habe ja in der letzten Woche wenig gepostet, um dem Unternehmen, in dem ich im Moment mein Praktikum mache und anschließend meine Ausbildung beginne, ein Projekt vorzuschlagen. Ratet mal welches Projekt es ist… Ich habe vorgeschlagen für die Firma einen Blog und eine Facebook-Seite zu betreiben. Drückt mir die Daumen, der Vorschlag hat es mittlerweile von meinem Vorgesetzten bis zur Führungsetage geschafft. Und so wie es aussieht muss ich in den nächsten Woche darüber noch eine detaillierte Präsentation ausarbeiten und sie vor der Führungsetage halten. Anschließend gibt es dann die Entscheidung. Fiebert mit mir, ich bin sehr gespannt! Habt ihr Tipps wie man konservative Menschen von diesem Thema überzeugt? Welche Gefahren birgt ein Blog für ein Unternehmen und welche Vorteile hat die Firma davon?

Aber genug dazu, kommen wir zu dem Buch!!! Ich habe mir dieses Buch in der Bibliothek meines Vertrauens ausgeliehen. Gleich zu Beginn ist mir dieses komische Cover ins Gesicht gesprungen und hat sich in meinem Kopf verfangen. Löcher? Die Geheimnisse von Green Lake? Das hat doch etwas für sich! Mit gemischten Gefühlen und Erwartungen bin ich an das Thema heran gegangen und war sehr gespannt auf das Ende!

Inhalt:

9783407740984.jpgSchon der Anfang ist unglaublich: Stanley Yelnats geht nichts ahnend unter einer Brücke durch, als ihm die riesigen, übel riechenden Turnschuhe eines berühmten Baseballspielers auf den Kopf fallen. Und weil sein Vater an einem bahnbrechenden Recycling-Verfahren mit gebrauchten Turnschuhen arbeitet, hält Stanley die müffelnden Treter für ein Zeichen und nimmt sie mit. Pech, dass die Polizei schon nach dem Dieb sucht. Der Jugendrichter lässt Stanley die Wahl: Jugendgefängnis oder 18 Monate Camp Green Lake. Er entscheidet sich für das Camp. Die Hitze dort ist unerträglich, der Alltag hart, doch so schnell gibt Stanley nicht auf.

Fazit:

Das Buch wurde nicht umsonst auf Bestsellerlisten geschrieben und mit zig Preisen ausgezeichnet. Es ist ein hervorragendes Buch, dass ernste Themen nicht zynisch oder herzlos darstellt. Dem Autor ist es gelungen ein Buch zu verfassen, dass man in jedem Alter lesen kann! Der Roman ist abenteuerlich, faszinierend und die Figuren bizarr gewählt. Eine perfekte Mischung bei der die Spannung garantiert nicht abbricht.

Der Roman lässt sich sehr gut und flüssig lesen und wer gerne grübelt kommt schon vor dem Ende auf das Ergebnis! Ihr werdet das Buch so schnell nicht aus der Hand legen. Ich möchte euch an dieser Stelle bewusst nicht mehr über das Buch verraten, macht euch selbst ein Bild davon – ES LOHNT SICH!

Kommentar:

Als Kind war Louis Sachar (1954) ein guter Schüler, aber noch kein besonders großer Leser. Erst in der Highschool entwickelte er sich zu einem richtigen Bücherwurm, Autoren wie J. D. Salinger, Margaret Atwood und Kazuo Ishiguro gehörten dabei zu seinen Favoriten. Später studierte Louis Sachar Wirtschaftswissenschaften und Jura. 1976 entschloss er sich außerdem, ein Kinderbuch zu schreiben. Da er tagsüber einem Job nachging und nur am Abend zum Schreiben kam, brauchte er neun Monate bis zur Fertigstellung. Auch später, als Anwalt, arbeitete Louis Sachar nur Teilzeit, um sich weiterhin dem Schreiben widmen zu können. Diese Hartnäckigkeit hat sich gelohnt: Inzwischen sind seine Bücher so erfolgreich, dass er die Anwaltsrobe an den Nagel hängen konnte.

 

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