Rezension: Blut und Dollar

Hintergrund:

Wie ihr sicherlich festgestellt habt, poste ich nur noch alle 3 Tage einen Beitrag. An sich ein bisschen wenig, jedoch lässt es sich im Moment nicht verändern. Ich befinde mich in mitten einer Umstrukturierungsphase in meinem Leben. Gerade bin ich dabei ins schöne Allgäu nach Kempten umzuziehen und anschließend beginnt wieder das normale Arbeitsleben. Natürlich soll dieser Blog nicht darunter leiden, sodass ich ebenfalls nach sinnvollen Dingen suche, die mich bei der Arbeit auf diesen Blog unterstützen. Vielleicht habt ihr ja Tipps ?

Das Jahr 2017 ist jetzt insgesamt schon 3 Monate alt und ich muss sagen, ich bin begeistert. Ich habe noch nie so viel gelesen wie in dieser Zeit! Genau so bin ich begeistert darüber, dass ich schon 25 Follower habe, die mir meinen Alltag versüßen! Vielen Dank!

Auch wenn ich das Buch schon ein paar Tage länger bei mir herum liegen habe, blieb mir zwischendurch trotzdem der ein oder andere schöne Moment, in dem ich das Buch voll und ganz genießen konnte. Also seid gespannt, wie es ausgegangen ist!

Inhalt:

41+s+abI4kL._SX312_BO1,204,203,200_Ex- Mafiaboss Giovanni Manzori wird im Rahmen eines Zeugenschutzprogramms mit seiner Familie in die Haut Provence umgesiedelt. Er trägt nun den Decknamen Fred Wayne und wird vom FBI auf Schritt und Tritt überwacht, während die anderen Familienmitglieder von ihrer Freiheit Gebrauch machen. Nur die Hündin Malavita bleibt Fred treu. Perfekte Voraussetzungen für ihn, um endlich in Ruhe sein neues Buch zu schreiben – hätte er da nicht noch eine Rechnung mit einem Todfeind in den USA offen…

 

Fazit:

Bevor ich das Buch überhaupt gelesen habe, war ich schon ziemlich voreingenommen. Ich war ziemlich hin und weg vom zeitlosen Cover der Geschichte. Der Titel lautet „Blut und Dollar“ und das Cover ist schwarz mit Auberginen  und einem Dollarzeichen gestaltet. An sich sehr einfallsreich und schon ziemlich unterhaltsam. Dazu kommt dann auch noch ein Klischeehafter Mafiabossname „Giovanni“.  An sich die perfekte Voraussetzung für den Roman.

Jedoch enttäuscht das Buch leichte. Auch wenn Tempo, Witz und Spannung im ersten Teil recht angenehm ist, zieht sich das Buch etwas sehr in die Länge mit unnötigen Nebengeschichten.

Doch trotzdem hat dieses Buch auch sehr schöne Zitate. Meine Top 3 sind.

  1. „Märchen gibt es nicht, auch nicht für eine Märchenprinzessin“
  2. „Durch die Alle ohne Namen steuerte Peter den Wagen,…“
  3. „Zuzusehen, wie ein Schuldiger geschlagen wird, ist ein Vergnügen, von dem wir nie lassen können“

Der Unterschied zwischen diesem Buch und all den anderen ist, dass dieses Buch sehr ins Detail geht und man viel über die Familie, sowie über ihre Situationen erfährt. Es beschäftigt sich weniger mit Oberflächlichkeiten und führt trotz dessen zu einem offenen Schluss.

Abschließend lässt sich sagen, dass man das Buch lesen kann, es aber definitiv kein MUSS ist!

Kommentar:

Tonino Benacquista ist französischer Schriftsteller und Drehbuchautor. Er ist der Sohn italienischer Emigranten. Daher ist der Bezug nach Italien, das Land aus dem die Mafia ursprünglich stammt, und der Mafia kein Wunder.

Wie schon bei allen anderen Romanen zeige ich immer den persönlichen Bezug des Autors zu seinem Buch auf. Dies liegt u.a. daran, dass alle Schriftsteller unter uns nicht verzweifeln sollen, wenn ihr Buch eine persönliche Note enthält!

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