Rezension: Der Federmann

Hintergrund:

Ich bin eher Zufällig auf die Buchreihe von Max Bentow aufmerksam geworden, aber trotzdem bin ich sehr froh darüber. Mit dem Buch Der Traummacher bin ich mit dem letzten Buch aus der Reihe gestartet. Das war aber nicht sonderlich hinderlich an den Zusammenhängen der einzelnen Bücher, worüber ich ebenfalls sehr froh bin. Genau so freue ich mich darüber, das meine Bibliothek des Vertrauens die komplette Reihe im Petto hat. Ohne große Ausschweifungen habe ich mir das erste Buch seiner Reihe geschnappt und schon Sehnsüchtig darauf gewartet, wie das Buch ausfallen wird. Meine Erwartungen an das Buch waren dementsprechend hoch, trotz dessen wurde ich am Ende nicht enttäuscht.

Inhalt:

6124orzgkgl-_sx312_bo1204203200_Schrei doch, dachte er, schrei!

Als der Berliner Kommissar Nils Trojan an den Schauplatz eines Mordes gerufen wird, erwartet ihn eine grausame Inszenierung: Der jungen Frau wurden die Haare abgeschnitten, ein zerfetzter Vogel ist auf ihrem Körper platziert. Trojan und sein Team sind entsetzt, doch noch während sie die ersten Ermittlungen einleiten, ereignet sich ein zweiter Mord – wieder hatte das Opfer lange blonde Haare, und wieder hinterlässt der Federmann einen makabren Gruß in Gestalt eines toten Vogels. Trojan hofft, durch die kleine Tochter der Ermordeten einen Hinweis zu bekommen, doch dann verschwindet das Mädchen von einem Tag auf den anderen. Unterstützt von der Psychologin Jana Michels macht sich Trojan an die Lösung des Falls – und befindet sich unvermittelt auf einer Reise in die tiefsten Abgründe einer kranken Seele.

Fazit:

Max Bentow ist sein Debüt mit diesem Buch definitiv gelungen. Der Federmann ließt sich flüssig, stringent und vor allem richtig spannend. Ein absoluter Pageturner! Jedoch ist das Buch für diejenigen, die das Schema F erkannt haben und denen die Darstellung sinnloser Gewalt nicht gefällt, keine Empfehlung.

Auch wie schon bei Der Traummacher wird man von Anfang an direkt in das Buch hineingezogen und man möchte es gar nicht mehr zur Seite legen. Diese Spannung hält sich mehr als überragend bis zum Ende und sorgt für einen überraschenden Schluss. Auch wenn man an einigen Ecken und Kanten spürt, dass es der erste Roman von Max Bentow ist, stört es den Lesefluss nicht weiter.

Das Einzige was mich ein bisschen nervt, ist der Protagonist der Geschichte. Nils Trojan ist vom Charakter her eher zerbrechlich und mitleidserregend. Für einen Komissar sehr hinderliche Eigenschaften, aber vielleicht auch genau wegen diesem Widerspruch gut eingesetzt. Ich kann das Buch jedem Psychothriller-Fan ans Herz legen. Es ist ein aufregendes Abenteuer mit viel Gewalt!

Kommentar:

Max Bentow wurde 1966 in Berlin geboren. Nach seinem Schauspielstudium war er auf verschiedenen Bühnen als Schauspieler Tätig. Für seine Arbeit als Dramatiker wurde er mit zahlreichen renommierten Preisen und Stipendien ausgezeichnet. Das erklärt auch seinen Hang zu dem Genre Psychothriller. Mit all seinen Werken landete er immer in der SPIEGEL-BESTSELLERLISTE.

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